Langsam (sehr langsam so hoffen wir) nähert sich das Ende unseres China Abenteuers ... und erste "Conclusions are being drawn". Viele Dinge werden uns zuHause nicht abgehen (zB. Abzock Taxis, U-Bahn Dauergedränge, Bargeld herumschleppen, schlechte Luft, langsames Internet), an sehr Vieles hier haben wir uns aber gewöhnt und werden wir bestimmt vermissen (7 Tage 12 Stunden Öffnungszeiten, der Knödelladen, HotPot und überhaupt das ausgezeichnete und günstige Essen, die belebten Parks, Bürostart um 9:00 und vieles mehr).
Update 27.12: Was uns noch abgehen wird, ist es, überdurchschnittlich laut telefonierende Mitmenschen zumindest inhaltlich nicht auch noch verstehen zu müssen (aus gegebenem Anlass eines ebenfalls deutschsprachigen laowei der den gesamten first level des Starbucks mit unterhalten hat)
Posts mit dem Label Beijing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Beijing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 16. Dezember 2012
Samstag, 15. Dezember 2012
Seen in China
Beim durchstöbern meiner iPhone Schnappschüsse bin ich auf einige "unglaubliche" Bilder aus unserer Anfangszeit hier in Beijing gestoßen. Enjoy!
Mittwoch, 12. Dezember 2012
KTV Night
Wir hatten ja schon gestern von unserem geplanten KTV-Besuch berichtet, jedoch hatten wir keine Vorstellung wie das dort tatsächlich abläuft. Eingang recht unspektakulär, aber dann eine Meterbreite Empfangstreppe ins Untergeschoss, dezent Marmor und Goldverziert (überhaupt kann die üppige Innenarchitektur leicht mit barocken Wiener Palais mithalten), dann ein 10m langer Empfangstisch inmitten einer mittelgroßen Halle. Von dort wurden wir, vorbei am ebenfalls üppig aufgebauten Buffet im nächsten Raum zu den eigentlichen KTV Räumen gebracht. Sie gehen von kleineren (geschätzt 20m2) wie wir ihn zu viert hatten, bis zu kleinen Sälen in denen sicher 30 Personen Platz haben. Jeder Raum verfügt über einen separaten Eingang, und ist innen genauso üppig gestaltet wie das ganze drumherum (viel Gold, riesige Polstermöbel, kitschige Bilder), und hat neben Flat TV eine spielend auch ohrenbetäubend laut tönende Anlage mit mächtig Wums.
In diesem Ambiente wurde die nächsten 4 Stunden dann pausenlos Karaoke gesungen (zugeben, Ilses chinesische Kolleginnen haben davon einen großen Part übernommen, aber wir waren auch fleißig mit dabei), mit westlichen Superhits wie Dr. Alban, WHAM und anderen "argen" Sachen.
Fazit: ein gelungener Abend, und definitiv zukünftiges Pflichtprogramm hier in Beijing. Schade nur, dass wir erst am Ende unserer Zeit hier dort waren - das wär sicher auch für unsere Heimatbesucher ein prägendes Erlebnis gewesen ;-)
In diesem Ambiente wurde die nächsten 4 Stunden dann pausenlos Karaoke gesungen (zugeben, Ilses chinesische Kolleginnen haben davon einen großen Part übernommen, aber wir waren auch fleißig mit dabei), mit westlichen Superhits wie Dr. Alban, WHAM und anderen "argen" Sachen.
Fazit: ein gelungener Abend, und definitiv zukünftiges Pflichtprogramm hier in Beijing. Schade nur, dass wir erst am Ende unserer Zeit hier dort waren - das wär sicher auch für unsere Heimatbesucher ein prägendes Erlebnis gewesen ;-)
Dienstag, 11. Dezember 2012
12.12.12
Das Datum des Jahrhunderts beschert uns das erste winterliche Schneegestöber hier in Beijing. Mittags geht's dann zum ersten "Schnee"-Lunch ins Duck, und Abends in ein neues China-Abenteuer: zum ersten Mal mit dem Bus, und das gleich bei Winterwetter, ins KTV (so nennen sich hier die Karaoke Lokale) mit Ilses Kolleginnen.
Ein spannender 12.12.2012 also hier im Osten!
Ein spannender 12.12.2012 also hier im Osten!
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Wintertag
Zum Arbeitswochen Ausklang gibt es heute einen herrlichen Wintertag - Sonnenschein, blauer Himmel, klare Luft und -3Grad zu Mittag. Nachts werden die Minusgrade momentan zweistellig, aber dank nicht-regelbarer chinesischer Heizung ist uns kälter ohnehin lieber, damit die Wohnungstemperatur einigermaßen moderat bleibt.
Nun wird Mittagessen via Lieferservice bestellt, chinesisch natürlich - mal schaun ob die von Ilses Kollegin vorhergesagt Lieferzeit von 1h wirklich zutrifft (we are hungry!)
PS.: passend zum Wintertag ein Fotonachtrag aus dem frühen November, - Wangfujing im Schnee!
Nun wird Mittagessen via Lieferservice bestellt, chinesisch natürlich - mal schaun ob die von Ilses Kollegin vorhergesagt Lieferzeit von 1h wirklich zutrifft (we are hungry!)
PS.: passend zum Wintertag ein Fotonachtrag aus dem frühen November, - Wangfujing im Schnee!
Freitag, 30. November 2012
China und Weihnachten
China und Weihnachten - eine krasse Kombination. Weihnachten als solches, sei es 24. oder 25.12, wird in China eigentlich nicht gefeiert. Eigentlich, weil zumindest in den Malls, Shopping- und Food Centern seid einigen Tagen die volle Weihnachts Deko Schiene gefahren wird, und auch vor ganztägiger Weihnachtslied Beschallung nicht halt gemacht wird. Als begeisterte Vorweihnachts-NewYork Besucher können wir aus Erfahrung zwar sagen: noch immer kein Vergleich mit dem was dort im Dezember so abgeht; aber aus unserer ursprünglichen Vorstellung sämtlichen Vorweihnachts-Trubel heuer in China vollständig auszulassen, wird wohl nichts. (Beweisfotos anbei)
Dabei bestätigen uns Chinesen mit denen wir zum Thema Weihnachten sprechen immer wieder, dass die meisten Einheimischen nicht im geringsten wissen/verstehen was es denn nun mit unserem christlichen Weihnachten überhaupt auf sich hat, aber es lässt sich Geschäft damit machen, also machen Sie eben mit. Das mag man negativ sehen oder nicht, jedenfalls ein Indiz mehr für die üblicherweise pragmatische chinesische herangehesweise an solche Dinge.
Wir jedenfalls haben heute früh Fenster 1 des uns von Barbara und Christian mitgebrachten Adventskalenders geöffnet, und genüsslich den darin gefundenen Schoko-Weihnachtsmann verzehrt. China Christmas Season opening!
Dabei bestätigen uns Chinesen mit denen wir zum Thema Weihnachten sprechen immer wieder, dass die meisten Einheimischen nicht im geringsten wissen/verstehen was es denn nun mit unserem christlichen Weihnachten überhaupt auf sich hat, aber es lässt sich Geschäft damit machen, also machen Sie eben mit. Das mag man negativ sehen oder nicht, jedenfalls ein Indiz mehr für die üblicherweise pragmatische chinesische herangehesweise an solche Dinge.
Wir jedenfalls haben heute früh Fenster 1 des uns von Barbara und Christian mitgebrachten Adventskalenders geöffnet, und genüsslich den darin gefundenen Schoko-Weihnachtsmann verzehrt. China Christmas Season opening!
Urlaubsplanung
Nach fast 2 Wochen mit Internet Verbindungsproblemen (zumindest auf die üblichen Verdächtigen Facebook, Blogger und Co) und erkältungsbedingter Schreibpausen sind sowohl wir als auch die Netzverbindung wieder voll da! Und da - man mag es kaum Glauben - sich das Ende unseres China Aufenthalts langsam auch am Horizont abzeichnet, planen wir schon die letzten Wochen unseres Trips.
Nach einigen hin und her ob der Zieldestinationen (The World was The Limit) werden wir nun in 10 Tagen von Weihnachten bis ins neue Jahr gut 6.000km durch Süd-Ost China reisen. Wesentliche Stationen sind Guiling, bekannt für die Berglandschaft und Reisfelder, und die Insel Hainan. Letztere liegt schon in tropischen Breitengraden - auf Höhe Laos, Zentralvietnam oder bspw. Zentralafrika - und verspricht zumindest frühlingshafte 20-25Grad.
Bis dahin bleiben wir jedoch im Beijinger Winter, der mittlerweile obwohl recht sonnig, mit konstanten Minustemperaturen und Wind aufwartet. So zieht es uns in wohligen Locations wie das Haidilao, mit seinen dampfenden HotPots, oder als Kontrastprogramm in Coffeshops für einen wärmend heißen Espresso, oder im Falle von Ilse Caramel Macchiato ... die Beijinger lassen Grüßen!
Nach einigen hin und her ob der Zieldestinationen (The World was The Limit) werden wir nun in 10 Tagen von Weihnachten bis ins neue Jahr gut 6.000km durch Süd-Ost China reisen. Wesentliche Stationen sind Guiling, bekannt für die Berglandschaft und Reisfelder, und die Insel Hainan. Letztere liegt schon in tropischen Breitengraden - auf Höhe Laos, Zentralvietnam oder bspw. Zentralafrika - und verspricht zumindest frühlingshafte 20-25Grad.
Bis dahin bleiben wir jedoch im Beijinger Winter, der mittlerweile obwohl recht sonnig, mit konstanten Minustemperaturen und Wind aufwartet. So zieht es uns in wohligen Locations wie das Haidilao, mit seinen dampfenden HotPots, oder als Kontrastprogramm in Coffeshops für einen wärmend heißen Espresso, oder im Falle von Ilse Caramel Macchiato ... die Beijinger lassen Grüßen!
Freitag, 16. November 2012
Das Ende der Blogger-Pause
Um der durchaus schon etwas länger anhaltenden Blogger Passivität Einhalt zu gewähren, und vor allem bevor wir neues, bloggenswertes in Shanghai am Wochenende erleben, ein kurzer Rückblick auf die vergangene(n) Woche(n).
Wie dem aufmerksamen Verfolger unseres Blogs sicher nicht entgangen ist, war Mama bei uns zu Besuch und hat, wie auch unsere übrigen Gäste, einen kulinarischen Streifzug durch die besten Lokale Pekings mitgemacht. Von "Beijing Duck" über "Chicken Kung Pao" bis hin zu "Hot Pot" wurde alles probiert und gekostet.
Neben einem Besuch der Mauer stand der Kunstmarkt "Panjiayuan" (der wohl eher einem Flohmarkt entspricht), der Silk-Market und der Himmelstempel am Programm.
Wir haben den Besuch genossen -freuen uns auf den Shanghai Trip und zählen die Wochen bis zu unserem Urlaub :)
Wie dem aufmerksamen Verfolger unseres Blogs sicher nicht entgangen ist, war Mama bei uns zu Besuch und hat, wie auch unsere übrigen Gäste, einen kulinarischen Streifzug durch die besten Lokale Pekings mitgemacht. Von "Beijing Duck" über "Chicken Kung Pao" bis hin zu "Hot Pot" wurde alles probiert und gekostet.
Neben einem Besuch der Mauer stand der Kunstmarkt "Panjiayuan" (der wohl eher einem Flohmarkt entspricht), der Silk-Market und der Himmelstempel am Programm.
Wir haben den Besuch genossen -freuen uns auf den Shanghai Trip und zählen die Wochen bis zu unserem Urlaub :)
Donnerstag, 8. November 2012
The Great Wall ("长城" / cháng chéng)
Gestern war es soweit, nach über 6 Wochen im Lande ging´s für Ilse und mich zum zweiten Mal, für Helga zum ersten Mal, zur Great Wall. Im Vergleich zu unserem letztjährigen Abenteuertrip (Linienbus, dann Minitaxi ins Nirgendwo, Aufstieg via rostiger Leiter durch ein Guckfenster) dieses Mal sehr gediegen mit unserem "Driver" zum Mauer-Abschnitt nach Mutianyu (rd. 70km nordöstlich von Peking, ohne Verkehr eine gute Stunde fahrt). Bei perfektem Wetter wanderten wir auf dem größten Bauwerk, dass Menschen je erschufen.
Bilder sagen gerade hier mehr als tausend Worte, also hier sind Sie (und nachdem es immerhin um die "Great Wall" geht, sind auch die Bilder diesmal etwas größer):
Bilder sagen gerade hier mehr als tausend Worte, also hier sind Sie (und nachdem es immerhin um die "Great Wall" geht, sind auch die Bilder diesmal etwas größer):
![]() |
| Blick westlich |
![]() |
| Blick östlich |
![]() |
| Beweisfoto - wir waren da! |
Mittwoch, 7. November 2012
Rückblick auf die Österreicher-Woche II: Peking is´ a Dorf
Auch in einer 20 Millionen Stadt kann man sich einfach so über den Weg laufen (Zitat "Peking is´ a Dorf"), so geschehen gleich 2 in unserer Österreicher-Woche. Das erste Treffen passierte auf der Wangfujing Road - am Eingang zur Oriental Plaza Shopping Mall laufen uns doch tatsächlich ungeplant Eva und Paul über den Weg; und am Samstag Abend, nachdem wir uns Nachmittags im Sommerpalast trotz Planung verpasst hatten, schaffen es die Zwei uns Abends in der Ghost Street im "Duck" Restaurant zu erwischen (wer die Ghost Street kennt, weiss was das heißt!).
Überhaupt folgte das gesamte letzte Besuchs-Wochenende ein kulinarisches Highlight dem anderen, beginnend mit der Stelz´n am Oktoberfest, über die Peking Ente auf der Ghost Street, das Haidilao HotPot Essen im Gongmei Building gleich gegenüber dem neuesten Apple Store auf der Wangfujing, und dem abschliessenden Yuxin Sichuan Abschiedsessen mit Astrid und Yvonne am Montag Abend.
Insbesondere Essen ist in China ja so etwas wie Volkssport, dementsprechend sind die guten Lokale (und auch die meisten anderen) jeden Abend stark frequentiert. In unserem "Stamm"-Haidilao in Chaoyang war trotz Unterstützung von Ilse´s chinesischer Kollegin das Beste was wir trotz telefonischer Vorbestellung Tage vorher aushandeln konnten ein Warteplatz "5 Tische früher als wenn wir einfach so hinkommen". Als Hintergrund Info dazu muss gesagt werden, dass praktisch genauso viele kleine Tischchen mit Klappsesseln für die Wartenden aufgestellt sind, als Sitzplätze im Restaurant, und sich die Wartenden mit bspw. chinesischem Schach die Wartezeit vertreiben, was durchaus auch mal Stunden sein kann. (das stört diese aber weiter nicht, Chinesen scheinen eine ausserordentliche Gelassenheit zu haben, was das Warten auf einen Tisch betrifft; in anderen Situationen, bspw. Einsteigen ind die U-Bahn, geht es weniger gelassen zu!) In besagtem Haidilao im Gongmei konnten wir dann zumindest für 17:45 reservieren, ab 18:00 werden keine Reservierungen mehr angenommen, ab dann nur mehr via Warteliste "first come first serve".
Überhaupt folgte das gesamte letzte Besuchs-Wochenende ein kulinarisches Highlight dem anderen, beginnend mit der Stelz´n am Oktoberfest, über die Peking Ente auf der Ghost Street, das Haidilao HotPot Essen im Gongmei Building gleich gegenüber dem neuesten Apple Store auf der Wangfujing, und dem abschliessenden Yuxin Sichuan Abschiedsessen mit Astrid und Yvonne am Montag Abend.
| Weiteres Essens-Highlight: Baoyang Zaozi |
Insbesondere Essen ist in China ja so etwas wie Volkssport, dementsprechend sind die guten Lokale (und auch die meisten anderen) jeden Abend stark frequentiert. In unserem "Stamm"-Haidilao in Chaoyang war trotz Unterstützung von Ilse´s chinesischer Kollegin das Beste was wir trotz telefonischer Vorbestellung Tage vorher aushandeln konnten ein Warteplatz "5 Tische früher als wenn wir einfach so hinkommen". Als Hintergrund Info dazu muss gesagt werden, dass praktisch genauso viele kleine Tischchen mit Klappsesseln für die Wartenden aufgestellt sind, als Sitzplätze im Restaurant, und sich die Wartenden mit bspw. chinesischem Schach die Wartezeit vertreiben, was durchaus auch mal Stunden sein kann. (das stört diese aber weiter nicht, Chinesen scheinen eine ausserordentliche Gelassenheit zu haben, was das Warten auf einen Tisch betrifft; in anderen Situationen, bspw. Einsteigen ind die U-Bahn, geht es weniger gelassen zu!) In besagtem Haidilao im Gongmei konnten wir dann zumindest für 17:45 reservieren, ab 18:00 werden keine Reservierungen mehr angenommen, ab dann nur mehr via Warteliste "first come first serve".
Samstag, 3. November 2012
Unser aktueller Besuch hat den Winter mitgebracht
Gestern sind zwei weitere Besucher aus Österreich hier in Beijing angekommen, und haben neben dem ersten vollen Regentag gestern über Nacht auch den Winter mitgebracht, mit angezuckerten Dächern heute morgen.
Traditionsgemäß waren wir natürlich gemeinsam Abendessen, mit einem ordentlich scharfen "Sichuan-kitchen" Auftakt im Yuxin.
| A little snow in Beijing |
| Voller Tisch im Yuxin |
Donnerstag, 1. November 2012
Rückblick auf die Österreicher-Woche: Paulaner Oktoberfest Beijing
Die letzte Woche und besonders das letzte Wochenende war vollgepackt mit Unternehmungen der 6-köpfigen Österreicher Abordnung hier in Chaoyang - dementsprechend wenig Zeit blieb dazu, dies hier auch zu dokumentieren. Den grenzgenialen Auftakt zum Wochenende bildete das Paulaner Oktoberfest Beijing bei dem die Österreicher-Abordnung in voller Mann-Fraustärke - natürlich trachtig - vertreten war.
Anfangs skeptisch ob der tatsächlich authentischen Atmosphäre wurden wir äußerst positiv überrascht. Das Publikum war eine bunte Mischung auch Chinesen und "Langnasen" unterschiedlichster Herkunft. Besonders die einheimischen Gäste ließen es ordentlich krachen, und hatten sich auch sprachlich bestens vorbereitet, fließendes "g´suffa" und "Prost" war allgegenwärtig. Man darf allerdings davon ausgehen, dass bei Bierpreisen von 110RMB (ca. 13EUR) für die Mass und 188RMB (rd. 24EUR) für die Stelze eher betuchtes Klientel vertreten war. (zum Vergleich: für schon 89RMB waren Ilse und Ich bestens Essen, mit mehreren Hauptspeisen und Getränken; für 240RMB - also etwa 2 Maß - geht man zu viert ausgezeichnet Abendessen, und kann danach nicht mehr "papp" sagen).
Bestens motiviert, und musikalisch auch österreichisch von der Münchner Band unterstützt das Tanzbein schwingend ("Fürstenfeld", "Anton" etc.), lautete das Fazit von uns Allen: Paulaner-Oktoberfest ist ein "Must-Do" Beijing Highlight!
![]() |
| 4 von 6 "Ösis" in Oktoberfest-Montur |
| Das 110RMB Bier |
![]() |
| Prost |
![]() |
| Österreicher Tisch |
![]() |
| Schunkel, schunkel |
![]() |
| Unser neuer Freund "Ganbei" aka "G´suffa" |
Labels:
Beijing,
Chaoyang,
Kempinski,
Maß,
Oktoberfest,
Österreich,
Paulaner
Standort:
Peking, Volksrepublik China
Sonntag, 28. Oktober 2012
Tailor Made
Vor gut 3 Wochen hatten wir Kontakt zu einer uns empfohlenen Schneiderin aufgenommen, und am Tag darauf war Cherry dann auch schon bei uns um Mass zu nehmen und die Stoffe auszusuchen. Insgesamt verbrachten wir knapp 2 Stunden damit, Anzug, Hemd und Blusenstoffe auszuwählen, Schnitte zu klären und Mass zu nehmen.
Schon 2 Tage darauf (Freitag Abend) wollte Cherry mit den teilfertigen Stücken zu uns kommen, um diese für die Fertigstellung im Feinschliff an uns anzupassen, wir hatten aber was vor und so vereinbarten wir Sonntag Abend für die erste Anprobe. Dazu kam Cherry und ein weiterer Schneider, die parallel bei Ilse und mir dein Feinschliff abnahmen - es dauerte wiederum eine gute Stunde, bis alles passend abgesteckt war. Für den Dienstag Abend wurde schließlich die finale Anprobe und Übergabe vereinbart.
Ergebnis und Fazit: die Zwischenanprobe war unbedingt notwendig, die Teile waren eher weit angesetzt, und auch die eine oder andere Arm- und Beinlängen Feinkorrektur war notwendig. Bei den fertigen Teilen gab es dann unterschiedliches Resume. Mein Anzug ist ausgezeichnet gelungen, perfekter Sitz und schöne Umsetzung. Ilses Blazer mit Chinesisch angehauchtem Stehkragen ist ebenfalls wunderschön geworden und ein wirkliches Einzelstück. Bluse und Hose sind ok, aber nicht überwältigend im Schnitt.
| Auswahl = erschlagen |
Schon 2 Tage darauf (Freitag Abend) wollte Cherry mit den teilfertigen Stücken zu uns kommen, um diese für die Fertigstellung im Feinschliff an uns anzupassen, wir hatten aber was vor und so vereinbarten wir Sonntag Abend für die erste Anprobe. Dazu kam Cherry und ein weiterer Schneider, die parallel bei Ilse und mir dein Feinschliff abnahmen - es dauerte wiederum eine gute Stunde, bis alles passend abgesteckt war. Für den Dienstag Abend wurde schließlich die finale Anprobe und Übergabe vereinbart.
![]() |
| Ergebnis = passt |
Ergebnis und Fazit: die Zwischenanprobe war unbedingt notwendig, die Teile waren eher weit angesetzt, und auch die eine oder andere Arm- und Beinlängen Feinkorrektur war notwendig. Bei den fertigen Teilen gab es dann unterschiedliches Resume. Mein Anzug ist ausgezeichnet gelungen, perfekter Sitz und schöne Umsetzung. Ilses Blazer mit Chinesisch angehauchtem Stehkragen ist ebenfalls wunderschön geworden und ein wirkliches Einzelstück. Bluse und Hose sind ok, aber nicht überwältigend im Schnitt.
Standort:
Chaoyang, Peking, Volksrepublik China
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Wo sind die Österreicher - Foto update
Labels:
Beijing,
China,
duck,
live blogging
Standort:
Chaoyang, Peking, Volksrepublik China
Dienstag, 23. Oktober 2012
Live Blogging: wo sind die Österreicher?
Es ist mittlerweile 18:45. Status Quo: ...
- Erwartet: 4 Österreicher
- Anzahl bisher eingetroffen: 2 Österreicher
- Lebenszeichen erhalten: 1 (Anruf aus TukTuk irgendwo in Beijing)
- Wann: vor 35 Minuten
Live Blogging: wo sind die Österreicher?
Es ist mittlerweile 18:40. Status Quo: unverändert.
- Erwartet: 4 Österreicher
- Anzahl bisher eingetroffen: 0 Österreicher
- Lebenszeichen erhalten: 1 (Anruf aus TukTuk irgendwo in Beijing)
- Wann: vor 30 Minuten
Labels:
Beijing,
live blogging,
lost
Standort:
Peking, Volksrepublik China
Live Blogging: wo sind die Österreicher?
Es ist genau 18:26, Beijing time und wir starten unseren ersten Live Blog Eintrag. Anlass: gemeinsames Abendessen, 18:00 Treffpunkt in unserer Wohnung. Status Quo:
... wir halten Euch am Laufenden!
- Erwartet: 4 Österreicher
- Anzahl bisher eingetroffen: 0 Österreicher
- Lebenszeichen erhalten: 1 (Anruf aus TukTuk irgendwo in Beijing)
- Wann: vor 15 Minuten
... wir halten Euch am Laufenden!
Labels:
Beijing,
live blogging,
lost
Standort:
Peking, Volksrepublik China
Sonntag, 14. Oktober 2012
Kaputt werden? Gibts nicht!
An volle U-Bahnen, spuckende Passanten und schlürfende Tischnachbarn gewöhnt man sich unerwartet schnell (einzig der Nasen bohrende Taxler von gestern war mir eindeutig zu Viel). Auch das Arbeiten in einem westlichen Büroturm lässt einen sehr schnell die Unterschiede zwischen "zu Hause" und China vergessen. Da helfen unerwartet chinesische Situation dabei, sich zu erinnern, dass man eben doch nicht zu Hause ist.
Es braucht zum beispiel 4 Chinesen um 4 Fenster zu warten. Wer jetzt denkt, dass auf jeden Chinesen ein Fenster zur Inspektion entfällt, der liegt weit daneben. Vielmehr besteht die Gruppe aus 1 Chef, 1 der am Seil baumelt, 1 der das Seil sichert und 1 der nur dabei ist.
Was genau die Jungs beim Warten der Fenster auspaldovert haben (sehr viel Gerede, wilde Gestikulation und zusammengekniffene Augen), warum sie ein Fenster aus- und wieder eingebaut haben und aus welchem Grund sie 3 Mal hier waren, nur um eines der Fenster achselzuckend auf und zu zu machen, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Fazit: Das aus- und wiedereingebaute Fenster pfeifft immer noch. Da kann man anscheinend nichts tun. Kurios, denn die Fenster werden das nächste Mal im Frühjahr gewartet - bis dahin "müssen sie so halten wie sie sind", hat mir meine Kollegin erklärt.
Kaputt werden? Gibts nicht!
Es braucht zum beispiel 4 Chinesen um 4 Fenster zu warten. Wer jetzt denkt, dass auf jeden Chinesen ein Fenster zur Inspektion entfällt, der liegt weit daneben. Vielmehr besteht die Gruppe aus 1 Chef, 1 der am Seil baumelt, 1 der das Seil sichert und 1 der nur dabei ist.
Was genau die Jungs beim Warten der Fenster auspaldovert haben (sehr viel Gerede, wilde Gestikulation und zusammengekniffene Augen), warum sie ein Fenster aus- und wieder eingebaut haben und aus welchem Grund sie 3 Mal hier waren, nur um eines der Fenster achselzuckend auf und zu zu machen, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Fazit: Das aus- und wiedereingebaute Fenster pfeifft immer noch. Da kann man anscheinend nichts tun. Kurios, denn die Fenster werden das nächste Mal im Frühjahr gewartet - bis dahin "müssen sie so halten wie sie sind", hat mir meine Kollegin erklärt.
Kaputt werden? Gibts nicht!
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Spätsommer Wetter
Und wieder einmal begrüßt uns Beijing mit herrlichstem Spätsommerwetter, sprich klarem Himmel und Sonnenschein, frischer Luft und angenehmen Temperaturen. Noch können wir den Ausführungen der erfahrenen Beijinger nur staunend Glauben schenken, wenn Sie von kommenden Wintertagen mit nebelgleichem Smog erzählen.
Standort:
Chaoyang, Peking, Volksrepublik China
Abonnieren
Posts (Atom)



























