Sonntag, 6. Januar 2013

Zurück in Wien - The Final Post!

hier sind wir wieder, seit gestern Nachmittag zurück in Felix Austria! Und noch fühlt sich unsere neue, alte, Heimat so unwirklich an wie im September Beijing bei unserer Ankunft. Klar ist - wir haben uns verändert. Noch nie waren wir durchgehend so lange im Ausland, und schon gar nicht unserer Heimat so fern (geografisch, vor allem jedoch kulturell) wie diese 3 1/2 Monate in China. Und noch nie haben wir uns unmittelbar nach einer Reise immer noch so "fern" gefühlt. Das Wetter, die Luft, die Umgebung, die Sprache, das Essen, oder völlig selbstverständliche Dinge wie Wasser direkt aus der Leitung zu trinken, Gabel und Messer, und selbstgekochtes Essen ;-)

Besonders gefreut hat uns der herzliche Empfang, Karens Abholung vom Flughafen, das überraschende Selchwurst, Speck und Schwarzbrotpaket zu Hause, das Schoko Trivial Pursuit (zugegeben, wir haben die Karten auch ohne richtige Antwort gegessen) Julia und Philipps Notfall-Mac-Cafe Lieferung und Tratschbesuch und natürlich der feine Traubenbrand aus dem Süden ... Ja doch, Schritt für Schritt fühlen wir uns wieder "zu Hause"!

Und ja, wir werden uns sicherlich schnell wieder gewöhnen, an Wien, und an Österreich, und an Europa. Unzweifelhaft jedoch werden wir einen kleinen Teil China und Chinesisch wohl für immer in uns behalten, und auch eine zweite "Heimat". Wann immer wir wieder zurückkehren werden, nach Beijing, es wird sich wie "zu Hause" anfühlen.

So enden mit dem Ende unseres China Abenteuers nun auch die Einträge in diesem Blog. Wir hoffen Euch haben unsere Posts mindestens genauso oft ein Schmunzeln entlockt wie uns selbst. Danke, dass Ihr uns begleitet habt, von Vienna to Beijing!

Ilse (Li), Stefan (bruennlbad)



Mittwoch, 19. Dezember 2012

Wasserabrechnung bezahlen für Fortgeschrittene

Nach 3 Monaten haben wir gedacht, dass uns so einfach nichts mehr überraschen kann. Dass wir immer noch Neues erleben können hat uns die Wasserabrechnung bewiesen :)

"Zugestellt" durch einfaches Einklemmen in der Tür ist als einziger Hinweis für die Bezahlung die "Bin Du Yuan Mansion" angeführt. bei dieser genauen Angabe ist natürlich jede Adresse überflüssig.

Ein google-Check bringt 3 unterschiedliche Ergebnisse - inklusive einem Foto. Der sicherste Weg um besagtes Gebäude zu finden scheint die Rezeption in unserem Haus.

Ohne Englisch aber mit Hilfe seines iPhones und der Angabe "50 Meter links" schickt er uns in eine ganz andere Richtung als es google getan hätte. Wir halten auf dem Weg nach einem Gebäude Ausschau das "Bin Du Yuan" heißt, fragen noch einmal nach, werden mehrmals weiter geschickt - trotzdem finden wir die Mansion nicht.

Einen längeren Spaziergang und ein Training später sind wir wieder an der Rezeption unseres Hauses. Nun ist auch die Englisch sprechende Kollegin von der Mittagspause zurück. Beide Lächeln als wir erneut mit der Wasserrechnung in der Hand nach dem Gebäude fragen. Sie sind so nett und bieten an, die Rechnung zu bezahlen und uns die Quittung zu bringen. Dieses Angebot nehmen wir vor allem ob der winterlich-eisigen Temperaturen gerne an.

Da wir noch zu unserem chinesischen Supermarkt um die Ecke gehen hat der Kollege von der Rezeption den gleichen Weg. Es stellt sich heraus, dass besagtes Gebäude gleich gegenüber ist (Entfernung von unserem Haus ca 50m). Für uns nicht erkennbar, da außen nur 3 rote Schriftzeichen (für Bin Du Yuan) angebracht sind.

Wir sind dann gleich noch zum Bezahlen mitgegangen. Der Deal wurde in einem Seitenkämmerchen sehr unspektakulär aber immerhin mit händischer Quittung abgewickelt.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Things we will miss back home (to be continued)

Langsam (sehr langsam so hoffen wir) nähert sich das Ende unseres China Abenteuers ... und erste "Conclusions are being drawn". Viele Dinge werden uns zuHause nicht abgehen (zB. Abzock Taxis, U-Bahn Dauergedränge, Bargeld herumschleppen, schlechte Luft, langsames Internet), an sehr Vieles hier haben wir uns aber gewöhnt und werden wir bestimmt vermissen (7 Tage 12 Stunden Öffnungszeiten, der Knödelladen, HotPot und überhaupt das ausgezeichnete und günstige Essen, die belebten Parks, Bürostart um 9:00 und vieles mehr).

Update 27.12: Was uns noch abgehen wird, ist es, überdurchschnittlich laut telefonierende Mitmenschen zumindest inhaltlich nicht auch noch verstehen zu müssen (aus gegebenem Anlass eines ebenfalls deutschsprachigen laowei der den gesamten first level des Starbucks mit unterhalten hat)

Samstag, 15. Dezember 2012

Seen in China

Beim durchstöbern meiner iPhone Schnappschüsse bin ich auf einige "unglaubliche" Bilder aus unserer Anfangszeit hier in Beijing gestoßen. Enjoy!








Mittwoch, 12. Dezember 2012

KTV Night

Wir hatten ja schon gestern von unserem geplanten KTV-Besuch berichtet, jedoch hatten wir keine Vorstellung wie das dort tatsächlich abläuft. Eingang recht unspektakulär, aber dann eine Meterbreite Empfangstreppe ins Untergeschoss, dezent Marmor und Goldverziert (überhaupt kann die üppige Innenarchitektur leicht mit barocken Wiener Palais mithalten), dann ein 10m langer Empfangstisch inmitten einer mittelgroßen Halle. Von dort wurden wir, vorbei am ebenfalls üppig aufgebauten Buffet im nächsten Raum zu den eigentlichen KTV Räumen gebracht. Sie gehen von kleineren (geschätzt 20m2) wie wir ihn zu viert hatten, bis zu kleinen Sälen in denen sicher 30 Personen Platz haben. Jeder Raum verfügt über einen separaten Eingang, und ist innen genauso üppig gestaltet wie das ganze drumherum (viel Gold, riesige Polstermöbel, kitschige Bilder), und hat neben Flat TV eine spielend auch ohrenbetäubend laut tönende Anlage mit mächtig Wums.

In diesem Ambiente wurde die nächsten 4 Stunden dann pausenlos Karaoke gesungen (zugeben, Ilses chinesische Kolleginnen haben davon einen großen Part übernommen, aber wir waren auch fleißig mit dabei), mit westlichen Superhits wie Dr. Alban, WHAM und anderen "argen" Sachen.

Fazit: ein gelungener Abend, und definitiv zukünftiges Pflichtprogramm hier in Beijing. Schade nur, dass wir erst am Ende unserer Zeit hier dort waren - das wär sicher auch für unsere Heimatbesucher ein prägendes Erlebnis gewesen ;-)





"Santa Claus" is coming to town

Schon mehrmals hatte ich in den Strassen die chinesische Amazon "Letzte Meile" Zustellung bewundern können, und gestern hat es dann auch mit dem Foto eines besonders schönen Fahrzeuges geklappt. Das freut den ehemaligen "Logistiker" ;-)

Dienstag, 11. Dezember 2012

12.12.12

Das Datum des Jahrhunderts beschert uns das erste winterliche Schneegestöber hier in Beijing. Mittags geht's dann zum ersten "Schnee"-Lunch ins Duck, und Abends in ein neues China-Abenteuer: zum ersten Mal mit dem Bus, und das gleich bei Winterwetter, ins KTV (so nennen sich hier die Karaoke Lokale) mit Ilses Kolleginnen.

Ein spannender 12.12.2012 also hier im Osten!

Samstag, 8. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wintertag

Zum Arbeitswochen Ausklang gibt es heute einen herrlichen Wintertag - Sonnenschein, blauer Himmel, klare Luft und -3Grad zu Mittag. Nachts werden die Minusgrade momentan zweistellig, aber dank nicht-regelbarer chinesischer Heizung ist uns kälter ohnehin lieber, damit die Wohnungstemperatur einigermaßen moderat bleibt.

Nun wird Mittagessen via Lieferservice bestellt, chinesisch natürlich - mal schaun ob die von Ilses Kollegin vorhergesagt Lieferzeit von 1h wirklich zutrifft (we are hungry!)

PS.: passend zum Wintertag ein Fotonachtrag aus dem frühen November, - Wangfujing im Schnee!

Freitag, 30. November 2012

China und Weihnachten

China und Weihnachten - eine krasse Kombination. Weihnachten als solches, sei es 24. oder 25.12, wird in China eigentlich nicht gefeiert. Eigentlich, weil zumindest in den Malls, Shopping- und Food Centern seid einigen Tagen die volle Weihnachts Deko Schiene gefahren wird, und auch vor ganztägiger Weihnachtslied Beschallung nicht halt gemacht wird. Als begeisterte Vorweihnachts-NewYork Besucher können wir aus Erfahrung zwar sagen: noch immer kein Vergleich mit dem was dort im Dezember so abgeht; aber aus unserer ursprünglichen Vorstellung sämtlichen Vorweihnachts-Trubel heuer in China vollständig auszulassen, wird wohl nichts. (Beweisfotos anbei)

Dabei bestätigen uns Chinesen mit denen wir zum Thema Weihnachten sprechen immer wieder, dass die meisten Einheimischen nicht im geringsten wissen/verstehen was es denn nun mit unserem christlichen Weihnachten überhaupt auf sich hat, aber es lässt sich Geschäft damit machen, also machen Sie eben mit. Das mag man negativ sehen oder nicht, jedenfalls ein Indiz mehr für die üblicherweise pragmatische chinesische herangehesweise an solche Dinge.

Wir jedenfalls haben heute früh Fenster 1 des uns von Barbara und Christian mitgebrachten Adventskalenders geöffnet, und genüsslich den darin gefundenen Schoko-Weihnachtsmann verzehrt. China Christmas Season opening!





Urlaubsplanung

Nach fast 2 Wochen mit Internet Verbindungsproblemen (zumindest auf die üblichen Verdächtigen Facebook, Blogger und Co) und erkältungsbedingter Schreibpausen sind sowohl wir als auch die Netzverbindung wieder voll da! Und da - man mag es kaum Glauben - sich das Ende unseres China Aufenthalts langsam auch am Horizont abzeichnet, planen wir schon die letzten Wochen unseres Trips.

Nach einigen hin und her ob der Zieldestinationen (The World was The Limit) werden wir nun in 10 Tagen von Weihnachten bis ins neue Jahr gut 6.000km durch Süd-Ost China reisen. Wesentliche Stationen sind Guiling, bekannt für die Berglandschaft und Reisfelder, und die Insel Hainan. Letztere liegt schon in tropischen Breitengraden - auf Höhe Laos, Zentralvietnam oder bspw. Zentralafrika - und verspricht zumindest frühlingshafte 20-25Grad.

Bis dahin bleiben wir jedoch im Beijinger Winter, der mittlerweile obwohl recht sonnig, mit konstanten Minustemperaturen und Wind aufwartet. So zieht es uns in wohligen Locations wie das Haidilao, mit seinen dampfenden HotPots, oder als Kontrastprogramm in Coffeshops für einen wärmend heißen Espresso, oder im Falle von Ilse Caramel Macchiato ... die Beijinger lassen Grüßen!

Freitag, 16. November 2012

Das Ende der Blogger-Pause

Um der durchaus schon etwas länger anhaltenden Blogger Passivität Einhalt zu gewähren, und vor allem bevor wir neues, bloggenswertes in Shanghai am Wochenende erleben, ein kurzer Rückblick auf die vergangene(n) Woche(n).

Wie dem aufmerksamen Verfolger unseres Blogs sicher nicht entgangen ist, war Mama bei uns zu Besuch und hat, wie auch unsere übrigen Gäste, einen kulinarischen Streifzug durch die besten Lokale Pekings mitgemacht. Von "Beijing Duck" über "Chicken Kung Pao" bis hin zu "Hot Pot" wurde alles probiert und gekostet.

Neben einem Besuch der Mauer stand der Kunstmarkt "Panjiayuan" (der wohl eher einem Flohmarkt entspricht), der Silk-Market und der Himmelstempel am Programm.

Wir haben den Besuch genossen -freuen uns auf den Shanghai Trip und zählen die Wochen bis zu unserem Urlaub :)

Donnerstag, 8. November 2012

The Great Wall ("长城" / cháng chéng)

Gestern war es soweit, nach über 6 Wochen im Lande ging´s für Ilse und mich zum zweiten Mal, für Helga zum ersten Mal, zur Great Wall. Im Vergleich zu unserem letztjährigen Abenteuertrip (Linienbus, dann Minitaxi ins Nirgendwo, Aufstieg via rostiger Leiter durch ein Guckfenster) dieses Mal sehr gediegen mit unserem "Driver" zum Mauer-Abschnitt nach Mutianyu (rd. 70km nordöstlich von Peking, ohne Verkehr eine gute Stunde fahrt). Bei perfektem Wetter wanderten wir auf dem größten Bauwerk, dass Menschen je erschufen.

Bilder sagen gerade hier mehr als tausend Worte, also hier sind Sie (und nachdem es immerhin um die "Great Wall" geht, sind auch die Bilder diesmal etwas größer):

Blick westlich

Blick östlich

Beweisfoto - wir waren da!

Mittwoch, 7. November 2012

Rückblick auf die Österreicher-Woche II: Peking is´ a Dorf

Auch in einer 20 Millionen Stadt kann man sich einfach so über den Weg laufen (Zitat "Peking is´ a Dorf"), so geschehen gleich 2 in unserer Österreicher-Woche. Das erste Treffen passierte auf der Wangfujing Road - am Eingang zur Oriental Plaza Shopping Mall laufen uns doch tatsächlich ungeplant Eva und Paul über den Weg; und am Samstag Abend, nachdem wir uns Nachmittags im Sommerpalast trotz Planung verpasst hatten, schaffen es die Zwei uns Abends in der Ghost Street im "Duck" Restaurant zu erwischen (wer die Ghost Street kennt, weiss was das heißt!).

Überhaupt folgte das gesamte letzte Besuchs-Wochenende ein kulinarisches Highlight dem anderen, beginnend mit der Stelz´n am Oktoberfest, über die Peking Ente auf der Ghost Street, das Haidilao HotPot Essen im Gongmei Building gleich gegenüber dem neuesten Apple Store auf der Wangfujing, und dem abschliessenden Yuxin Sichuan Abschiedsessen mit Astrid und Yvonne am Montag Abend.

Weiteres Essens-Highlight: Baoyang Zaozi

Insbesondere Essen ist in China ja so etwas wie Volkssport, dementsprechend sind die guten Lokale (und auch die meisten anderen) jeden Abend stark frequentiert. In unserem "Stamm"-Haidilao in Chaoyang war trotz Unterstützung von Ilse´s chinesischer Kollegin das Beste was wir trotz telefonischer Vorbestellung Tage vorher aushandeln konnten ein Warteplatz "5 Tische früher als wenn wir einfach so hinkommen". Als Hintergrund Info dazu muss gesagt werden, dass praktisch genauso viele kleine Tischchen mit Klappsesseln für die Wartenden aufgestellt sind, als Sitzplätze im Restaurant, und sich die Wartenden mit bspw. chinesischem Schach die Wartezeit vertreiben, was durchaus auch mal Stunden sein kann. (das stört diese aber weiter nicht, Chinesen scheinen eine ausserordentliche Gelassenheit zu haben, was das Warten auf einen Tisch betrifft; in anderen Situationen, bspw. Einsteigen ind die U-Bahn, geht es weniger gelassen zu!) In besagtem Haidilao im Gongmei konnten wir dann zumindest für 17:45 reservieren, ab 18:00 werden keine Reservierungen mehr angenommen, ab dann nur mehr via Warteliste "first come first serve".

Dienstag, 6. November 2012

Mama allein in China

Gestern um kurz vor 10 Uhr gelandet und von Driver dann auch noch gut zum "Natalie's Home" gebracht - der Start in China somit perfekt. Abends haben wir bereits Jaozi im "Baoyuan" Dumplings" genossen.

Als Nachspeise gabs dann noch einen Apfelspieß und eine Drachenfrucht zum verkosten :) Morgen steht der Trip zur Mauer an - mit dem Driver selbstverständlich...



Samstag, 3. November 2012

Unser aktueller Besuch hat den Winter mitgebracht

Gestern sind zwei weitere Besucher aus Österreich hier in Beijing angekommen, und haben neben dem ersten vollen Regentag gestern über Nacht auch den Winter mitgebracht, mit angezuckerten Dächern heute morgen.

A little snow in Beijing
Traditionsgemäß waren wir natürlich gemeinsam Abendessen, mit einem ordentlich scharfen "Sichuan-kitchen" Auftakt im Yuxin.

Voller Tisch im Yuxin

Donnerstag, 1. November 2012

Rückblick auf die Österreicher-Woche: Paulaner Oktoberfest Beijing

Die letzte Woche und besonders das letzte Wochenende war vollgepackt mit Unternehmungen der 6-köpfigen Österreicher Abordnung hier in Chaoyang - dementsprechend wenig Zeit blieb dazu, dies hier auch zu dokumentieren. Den grenzgenialen Auftakt zum Wochenende bildete das Paulaner Oktoberfest Beijing bei dem die Österreicher-Abordnung in voller Mann-Fraustärke - natürlich trachtig - vertreten war.

4 von 6 "Ösis" in Oktoberfest-Montur
Anfangs skeptisch ob der tatsächlich authentischen Atmosphäre wurden wir äußerst positiv überrascht. Das Publikum war eine bunte Mischung auch Chinesen und "Langnasen" unterschiedlichster Herkunft. Besonders die einheimischen Gäste ließen es ordentlich krachen, und hatten sich auch sprachlich bestens vorbereitet, fließendes "g´suffa" und "Prost" war allgegenwärtig. Man darf allerdings davon ausgehen, dass bei Bierpreisen von 110RMB (ca. 13EUR) für die Mass und 188RMB (rd. 24EUR) für die Stelze eher betuchtes Klientel vertreten war. (zum Vergleich: für schon 89RMB waren Ilse und Ich bestens Essen, mit mehreren Hauptspeisen und Getränken; für 240RMB - also etwa 2 Maß - geht man zu viert ausgezeichnet Abendessen, und kann danach nicht mehr "papp" sagen).

Das 110RMB Bier
Bestens motiviert, und musikalisch auch österreichisch von der Münchner Band unterstützt das Tanzbein schwingend ("Fürstenfeld", "Anton" etc.), lautete das Fazit von uns Allen: Paulaner-Oktoberfest ist ein "Must-Do" Beijing Highlight!

Prost
Österreicher Tisch 
Schunkel, schunkel
Unser neuer Freund "Ganbei" aka "G´suffa"

Sonntag, 28. Oktober 2012

Tailor Made

Vor gut 3 Wochen hatten wir Kontakt zu einer uns empfohlenen Schneiderin aufgenommen, und am Tag darauf war Cherry dann auch schon bei uns um Mass zu nehmen und die Stoffe auszusuchen. Insgesamt verbrachten wir knapp 2 Stunden damit, Anzug, Hemd und Blusenstoffe auszuwählen, Schnitte zu klären und Mass zu nehmen.

Auswahl = erschlagen

Schon 2 Tage darauf (Freitag Abend) wollte Cherry mit den teilfertigen Stücken zu uns kommen, um diese für die Fertigstellung im Feinschliff an uns anzupassen, wir hatten aber was vor und so vereinbarten wir Sonntag Abend für die erste Anprobe. Dazu kam Cherry und ein weiterer Schneider, die parallel bei Ilse und mir dein Feinschliff abnahmen - es dauerte wiederum eine gute Stunde, bis alles passend abgesteckt war. Für den Dienstag Abend wurde schließlich die finale Anprobe und Übergabe vereinbart.

Ergebnis = passt

Ergebnis und Fazit: die Zwischenanprobe war unbedingt notwendig, die Teile waren eher weit angesetzt, und auch die eine oder andere Arm- und Beinlängen Feinkorrektur war notwendig. Bei den fertigen Teilen gab es dann unterschiedliches Resume. Mein Anzug ist ausgezeichnet gelungen, perfekter Sitz und schöne Umsetzung. Ilses Blazer mit Chinesisch angehauchtem Stehkragen ist ebenfalls wunderschön geworden und ein wirkliches Einzelstück. Bluse und Hose sind ok, aber nicht überwältigend im Schnitt.



Donnerstag, 25. Oktober 2012

4 Wochen und 2 Tage später...

Vor genau 4 Wochen und 2 Tagen (man könnte aber auch sagen vor genau 1 Monat) haben wir in Wien gen Osten abgehoben.

Wir haben ja versucht, alle wichtigen Ereignisse blog-mäßig festzuhalten und trotzdem ist das Eine oder Andere ungesagt geblieben.

Dinge des täglichen Lebens sind hier eine Herausforderung. Ich denke da zum Beispiel an Stefans Friseurbesuch und seinen Versuch gleich 3 Chinesen zu erklären, dass sie seine Haare auf 12mm Länge abschneiden sollen. Iphone sei dank haben sie ihm nach 10 minütiger Diskussion die richtige Frisur verpasst.

Auch der Kauf einer Fieberblasensalbe war ein Erlebnis. Immerhin bekam ich den Hinweis "No Eat", damit ich auch sicher nicht auf die Idee komme die braune, stinkende Creme zu verkosten. Die Augentropfen für Astrid zu besorgen war direkt ein Klacks. Ohne Warnung oder sonstige Hinweise (etwa auf die Dosierung) wurden diese einfach ausgehändigt - macht nix, bisher gibts keine Probleme.

Und auch nach 1 Monat chinesischem Essen schmeckt es und nach wie vor sehr gut ... Fazit: wir bleiben noch ein bisschen hier, in unserem neuen Revier!!!

PS.: heute Abends geht's zum Oktoberfest Beijing - natürlich in Tracht!